Doreen
Ignaszewski
Die Suchende – was zwischen Bildern, Stimmen und Erinnerungen bleibt.
Geboren wurde ich am 18. Januar 1977 in Königs Wusterhausen. Aufgewachsen bin ich in Brandenburg und Berlin. Nach dem Abitur und einer Ausbildung zur Fotografin an der Freien Universität Berlin (1997–2000) begann ich 2003 mein Studium der Montage an der HFF Konrad Wolf (heute: Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf) und machte dort 2010 meinen Abschluss als Diplom-Schnittmeisterin (mit Auszeichnung).
In meiner Diplomarbeit „Die Sprache der inneren Berührung“ beschäftigte ich mich mit der Ursprünglichkeit, der Spiel- und Kommunikationsfähigkeit der Filmmontage. Mein Diplomfilm „My Globe is broken in Rwanda“ wurde beim Filmfestival Max Ophüls Preis 2010 als bester Dokumentarfilm ausgezeichnet.
Seit 2010 arbeite ich hauptsächlich als freiberufliche Filmeditorin an Dokumentar-, Spiel- und Konzertfilmen – eine Arbeit, die mich auf Festivals von Sundance über die Berlinale bis nach Thessaloniki geführt hat.
Ich arbeite und lebe mit meiner Familie in Berlin. Noch.
Wo das Licht anders ist.
Die Kykladen · Athen · Peloponnes · Fokida
Seit fast dreißig Jahren reise ich nach Griechenland und kehre immer wieder dorthin zurück – jedes Mal ein wenig vertrauter und doch aufs Neue überrascht. Mich interessieren nicht die Postkartenbilder, sondern die Menschen, die Sprache, die Musik und ein anderes Verhältnis zu Licht, Zeit und Erinnerung.
Aus dieser langjährigen Verbindung entsteht gerade „Epistoli“: ein mehrteiliges künstlerisches, international angelegtes Projekt über Stimme, Meer, Erinnerung, Sprache, Verlust und Sehnsucht. Es wird Roman, Hörstück, immersive Installation und Film zu einem vielstimmigen Ganzen verbinden – gewachsen aus einer Begegnung auf einer griechischen Insel, die mich bis heute nicht mehr losgelassen hat.
Ein Blick, der bleibt.
Bilder, entstanden aus genauer Beobachtung – von analog bis digital, von Klein- bis Großbild. Wischen oder mit den Pfeilen blättern.
Die Sprache der Berührung – Schnitt für Schnitt.
Eine Auswahl von 19 Arbeiten – jede mit eigener Geschichte und eigenem Rhythmus. Tafel antippen für Details, ansonsten wischen oder mit den Pfeilen blättern.
Nachrichten sind willkommen.
Für Projekte in Filmschnitt, Fotografie und Literatur – für die Geschichten, die noch erzählt werden wollen.